Zugegeben: wenn wir von ex ENPALS, „gestione separata“ und Künstler:innen-Pensionen sprechen, ist in Italien kaum mal etwas völlig simpel. Deshalb verschieben viele von uns das Thema gern auf später. Dabei kann es um richtig viel Geld gehen!
Und tatsächlich braucht es gar nicht so viel, um ein grundlegendes Verständnis zu entwickeln, das bei vielen praktischen Entscheidungen sehr hilfreich ist und am Ende viel Zeit und Geld spart. Zum Beispiel bei Fragen wie:
- Muss ich meine Rechnung mit ex-ENPALS oder „gestione separata” ausstellen?
- Soll ich mich bei einem Job im Ausland besser anstellen lassen oder bekomme ich ein A1-Formular?
- Wie kann ich mir meinen Studientitel für die Pension anrechnen lassen?
- Wie kann ich die regionalen Rentenzuschüsse für Kunstschaffende beantragen?
Die wichtigste Erkenntnis des Abends: Beginnt nicht zu spät, euch mit dem Thema auseinanderzusetzen! Wer früh Bescheid weiß, kann seine Pension aktiv und deutlich besser gestalten. Spätestens 10–15 Jahre vor dem Pensionsalter lohnt sich dann nochmal ein genauer Blick auf die eigene individuelle Situation.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Silvia Bettiol und Andrea Beggio von der Gewerkschaft CGIL-AGB für den gelungenen (und sogar überraschend lustigen!) Abend, bei der Zelig School for Documentary, Television and New Media für die Gastfreundschaft und natürlich bei euch alle für die vielen praktischen Fragen, fürs Dabeisein und das Mitdenken!
Friendly reminder: Nutzt für individuelle Beratungen mit Silvia Bettiol vom INCA-Patronat auch gerne unsere PERFAS-Konvention mit der Gewerkschaft AGB-CGIL. Oder meldet euch bei Fragen rund um das Thema Pension direkt bei uns unter info@perfas.org, wir helfen euch gerne weiter!
